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Mittwoch, 4. April 2018

[Rezension] Herzvibrieren von Josie Kju

 Mona macht Ferien in Finnland. Sie will einfach nur ihre Ruhe haben und das Thema Männer ist für sie sowieso abgehakt. Das ändert sich, als der lustige Musiker Leevi in ihr Leben poltert, sie mitten in der Nacht aufweckt und ihre Tränen einfach wegküsst. Mit ihm zusammen zu sein lässt ihr Herz vibrieren. Doch dann geht Leevi für ein Jahr nach Australien. Die Sehnsucht ist groß. Wie werden sie die Zeit ohne einander überstehen? Und kann die Liebe wirklich ganze Kontinente überwinden?
Herzvibrieren ist der Debütroman von Josie Kju, die Fortsetzung trägt den Namen Herzturbulenzen.

In der Ich-Perspektive erleben wir aus Monas, Leevis und auch zwischendurch Josies Sicht, das turbulente Leben der beiden Hauptprotagonisten Leevi und Mona.
Der leichte und flüssige Schreibstil, kombiniert mit bildhafter Erzählung der Umgebung, machte den Einstieg einfach.
Durch die Erzählungen der Autorin, gehört Finnland nun zu einem meiner Traumzielen für Urlaube. Ich möchte es aus meiner Sicht erleben und auf mich wirken lassen, mir vielleicht auch vorstellen wie die beiden hier und da waren und wie sie es wohl erlebt haben.

Leevi stammt aus Finnland und kann dementsprechend nur begrenzt Deutsch, in meinen Gedanken hat er zusätzlich noch einen erotischen Akzent.
Ich werde jedes Mal schwach, wenn er redet. Hach.. Dieser Mann.
So bestehen die Dialoge zwischen den beiden aus Denglish, was dem Roman nicht schadet, sondern seinen eigenen Charme verleiht. Jedoch sind die Sätze in Leevis Kapitel, wenn er mit jemanden Englisch redet, in normalen und verständlichen Deutsch und nicht Denglish verfasst. Dies passiert aber nur, wenn er sich in Englisch unterhält, sobald er wieder versucht Deutsch zu reden wechselt es ins Denglishe zurück.

Eine erfrischende Abwechslung bietet uns die Autorin, in dem ihre Charaktere nicht das übliche Alter von Anfang bis Mitte 20 haben, sondern 30 bis 40 Jahre alt sind. Dazu ist, meiner Erinnerung nach, Mona älter als Leevi.
Damit hat Josie sich gewagt aus der Menge hervor zu stechen und das erfolgreich, denn sie wird mir auf ewig in Erinnerung bleiben.
Direkt im Anschluss musste ich Band 2 verschlingen und ehrlich gesagt hoffe ich auf mehr von den beiden!
Beide Bände sind schnell durchgelesen und haben zusammen gerade mal knapp 800 Seiten, laut Amazon, was aber bei dem Schreibstil und den voranschreiten der Handlung nicht auffällt.
Schneller als man gucken kann, hat man beide Bände durch, daher kann man es auch gut zwischendurch lesen!
Lasst euch von Mona und Leevi mit auf ihre Reise nehmen und verzaubern.

4 von 5 Füchsen.

Dienstag, 23. Mai 2017

[Romancewoche 2017] Protagonisten Interview Jo Berger - Teil 1


Herzlich Willkommen zum dritten Tag der Romancewoche.
Einige tolle Blogger und Autoren haben uns schon die Woche versüßt und viele Blogbeiträge sowie Lesungen erwarten uns noch.

Diese Woche wird auch das neue Buch "Himmelreich mit Herzklopfen" von Jo Berger vorgestellt, unter anderem mit einer Buchvorstellung und einem Autoreninterview.
Zusammen mit Pat von "Lesen im Mondregen" und Marion "Frauelein-m-liebt-buecher", durfte ich die Protagonistin Fee interviewen.
Sie hat sich getraut Frankfurt gegen ein kleines Dorf namens Himmelreich zu tauschen und ein Neuanfang zu Starten. Dort erlebt sie so einiges.

Hier könnt ihr nun Fee näher Kennenlernen und die beiden anderen teile des Interviews findet ihr bei meinen Blogpartnern.
Die jeweils anderen Beiträge sind verlinkt, dafür einfach auf den Namen der beiden klicken.


Fee, magst du dich vielleicht uns, und den Lesern, vorstellen?


Hallo liebe Leser und Leserinnen, liebe Patrizia, liebe Marion und liebe Jenny. Gerne stelle ich mich euch kurz vor.

Mein vollständiger Name ist Felicia Johanna Kaiser. Aber bitte - sagt einfach Fee. So hat mich meine Großmutter immer genannt, als sie noch lebte. Sie war mir die bessere Mutter und gleichzeitig meine beste Freundin. Ach, ich vermisse sie so sehr. Als sie starb, hatte ich das Gefühl, mir würde alles genommen, was mir lieb war.
Der Eintritt in die High Society, in die ich geboren wurde, war ab da nicht mehr zu vermeiden, obwohl ich innerlich dagegen aufbegehrte. Irgendwann fügte ich mich in das für mich Unvermeidliche, doch ich fühlte mich immer fehl am Platz. Vielleicht studierte ich aus diesem Grunde nicht und wurde Ärztin oder sonst irgendetwas, worauf meine Eltern stolz gewesen wären. Ich gab mir keinerlei Mühe, freute mich, dass sie sich darüber aufregten. Ich begann eine Ausbildung als Rechtsanwaltsgehilfin, weil Ausbildungsplätze zur Floristin an Bewerberinnen mit besseren Noten vergeben wurden. Zudem drohten meine Eltern mit Enterbung, wenn ich die Stelle in der Kanzlei eines Geschäftskontaktes meines Vaters ablehnen würde.
So fügte und ärgerte ich mich, denn damals machte mir die Vorstellung, enterbt zu werden, noch Angst. Die Villa hatte ich fast für mich alleine, denn meine Eltern befanden sich die meiste Zeit des Jahres auf Reisen. Waren sie in Frankfurt, gaben sie Empfänge.
Auf einem dieser langweiligen Partys lernte ich Ethan kennen. Wir wurden ein Paar, und mit der Zeit hielt ich seinen Freundeskreis für meinen, trank Champagner und lachte ebenso gekünstelt wie die anderen Frauen. Das gehörte dazu. Ich hatte Freunde gefunden. Hatte ich? Welch ein Trugschluss. Gesehen und gesehen werden – das war das oberste Gebot in diesen Kreisen. Freundschaften wurden mit Blick auf Nützlichkeit geschlossen.
In meiner Freizeit war ich von Luxus, in meinem Job von Aktenbergen und muffigen Büroräumen umgeben. In der Kanzlei durfte ich nur gedeckte Farben tragen, nach Feierabend fuhr ich das Kontrastprogramm: je bunter und schriller, umso wohler fühlte ich mich. Ein kleiner Rest des Aufbegehrens. Und ich liebe es, shoppen zu gehen. Leider jedoch fehlte mir in Frankfurter die richtige Freundin dazu, denn ich wollte es mir wahrlich nicht geben, zum Shoppen ständig nach Paris, New York oder Mailand zu fliegen, das taten meine Eltern schon zur Genüge.
Eigentlich muss ich dankbar sein, Ethan kennengelernt zu haben, denn dieser Idiot füllte das berühmte Fass mit dem letzten Tropfen und gab mir letztendlich den nötigen Schubs, mich von der versnobten Mischpoke, und der verstaubten Kanzlei nebst cholerischem Chef zu lösen.
Also rein in meine bunten Kleider und ab nach Himmelreich.


Was war dein erster Eindruck über Himmelreich und deren Bewohner?

Ganz ehrlich? Ich war entsetzt! Gut, ich hatte einen sehr regnerischen Tag erwischt, die Bekanntschaft mit einer Kuhherde auf der Landstraße gemacht und der erste Dorfbewohner, der mir in Himmelreich vor die Augen kam, war ein joggender Weihnachtsmann in neongreller Joggingkluft. Ich war kurz davor, einfach durch Himmelreich durchzufahren und gar nicht erst anzuhalten.

Wie verlief die Umstellung von Großstadt zu Dorf für dich?

Ein extremeres Kontrastprogramm zu meinem Leben in Frankfurt hätte ich mir nicht antun können. Entsprechend schwer fiel mir der Wechsel. Es stank nach Rinderdung – überall, und zu Beginn kam es mir vor, als wäre ich vom Regen mit Übergehung der Traufe direkt in die Sch … gelangt. Die erste Zeit habe ich nicht mal den Koffer ausgepackt, weil ich dachte, ich halte es hier sowieso nicht lange aus.


Welche Freizeitaktivitäten würdest du Touristen in Himmelreich empfehlen? Orte die man unbedingt sehen muss?


Goldgelbe Felder mit Punkten von roten Mohnköpfchen und blauen Kornblumen, die von der Sonne Himmelreichs in heiteres Licht getaucht werden. Verträumte Wälder, an die sich liebevoll endlose Wiesen mit Wildblumen schmiegen. Himmelreich besuchen ist wie durchatmen. Spaziert durch Himmelreichs Dorfpark werft eine Münze in den alten Brunnen und wünscht euch was. Oder setzt euch, mit einem Honigeis in der Hand auf die Stufen des leuchtend weißen Pavillons. Besucht den kleinen See, der nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald zu erreichen ist, und schwimmt zur Schwimminsel. Danach lasst euch im idyllischen Biergarten des McLeods von Ronja den besten Flammkuchen aller Zeiten servieren oder genießt im Scardellis eine leckere Steinofenpizza unter rosablühenden Clematis. Und nicht vergessen: Probiert unbedingt Gertruds Halspastillen! Die gibt es nur in Himmelreich.


Mehr zu Fee und ihrer Persönlichkeit erfährt ihr >hier<
Und den dritten und letzten Teil des Interviews findet ihr >hier<

Ich wünsche euch noch viel Spaß bei der Romancewoche! <3


Sonntag, 21. Mai 2017

[Rezension] Liza von Caro Line

»Herr Schuster«, begann er. »Die Auswertung des MRTs ergab, dass Sie in Ihrer Hüfte einen Tumor haben … Es besteht der Verdacht auf Knochenkrebs.«

Diese Schreckensdiagnose verändert das Leben der schwangeren Liza schlagartig. Täglich muss sie mit ansehen, wie sich der Zustand ihres Mannes verschlechtert und er letztlich den Kampf gegen den Krebs verliert. In ihrer tiefen Trauer macht sie eine Entdeckung, die sie nicht nur in Gefahr bringt, sondern auch über die Landesgrenze hinaus.

Wie soll man weiterleben, nachdem der geliebte Ehemann aus dem Leben gerissen wird? Was, wenn sich herausstellt, dass man ihn eigentlich gar nicht kannte? Und welche Rolle nimmt der Psychologe ein?

Eine dramatische Geschichte für Frauen und Männer, die in der heutigen Zeit nicht alltagsfremd ist.



Durch den Klappentext hatte ich ja echt einiges erwartet, aber das, dass Buch schon in den ersten Kapiteln mein Herz zerreißt, hätte ich nicht gedacht. Ich musste zwar nicht weinen, hatte aber dennoch das Gefühl das mein Herz in Scherben liegt und ich nicht mehr weiter Lesen kann.
Und trotzdem las ich weiter, da durch das Geschehene Spannung entstand, allein weil ich mich gefragt habe „Was geschieht als nächstes?“ und „Was für Folgen wird dies nun auf den Rest der Story haben?“. Also war ich wohl oder übel dazu gezwungen weiter zu lesen und zu riskieren, dass mein Herz noch mehr gebrochen wird.
Ich muss der Autorin dafür gratulieren, dass sie es trotz Erzählerperspektive, die oft etwas distanziert wirkt, mich Emotional mitreißt. Ich bin eigentlich ein totaler Verfechter dieser Perspektive und tu mich mit dem Anfang solcher Bücher schwer, aber bei diesem gar nicht. Sofort war ich im Geschehen drin, mitgenommen und hatte fast vergessen, dass es nicht in der Sicht von Liza geschrieben ist.
Das Buch enthält auch etwas ernstere Stellen, wo die Story dann mehr an einen Thriller ähnelt und nicht mehr an ein Drama. Der Übergang zwischen Drama und Thriller ist so locker, fluffig und leicht, dass ich  es kaum bemerkt habe, außer dass die Emotionen nun in Spannung umschwenkten.

Nebenhandlungen, die für diese Lektüre keine wichtige Rolle spielen, werden nur kurz angeschnitten während wichtige Handlung stränge bis ins kleinste Detail beschrieben werden. Aber eigentlich spielt das schon fast keine Rolle, genauso wie die Spannung die am Anfang aufgebaut wird, wenn man auf Amazon die Information zu diesem Buch liest. Denn genau diese Beschreibung ist der größte Spoiler, den ich je gesehen habe. Ich empfehle euch, wenn ihr die Story erleben und genießen wollt, liest nicht die Shop Seite! Anmerkung: Der Spoiler wird als wichtige Information gekennzeichnet.

Dass die Charaktere so authentisch und realistisch wirken, veränderte noch mal einiges in meiner Gefühlswelt, so habe ich einige male mit den Charakteren gelitten, gebangt und fast auch geweint.
Liza macht in ihren noch jungen Leben mehr durch, als gut für sie ist. Sie ist eine gebrochene aber dennoch starke Frau die durch Theos Hilfe versucht wieder ins Leben zu finden. Wenn man nun bedenkt und weiß, was sie mit gemacht hat, hat man echt Respekt vor ihr. Die eine oder andere Entscheidung habe ich von ihr nicht verstanden und war sehr wütend auf sie, aber sie hat trotzdem immer wieder gekämpft.
Ohne Theo, hätte sie all dies nicht Geschafft, denn auch wenn sie stark ist, brauchte sie einen Schubs in die richtige Richtung. Und allein deswegen liebe ich ihn. 

Der leichte und flüssige Schreibstil der Autorin, die Mischung aus Drama, Gewalt und reichlich Gefühlen und die wundervollen Charaktere machen dieses Buch zu einem meiner liebsten aus dem Booklounge Verlag, auch wenn es zurzeit das einzige ist, wenn nicht sogar mein liebstes. Ich kann es nur weiter empfehlen und normaler weiße würde es 5 von 5 Füchsen bekommen, würde mich dieser Spoiler nicht so sehr stören auch wenn es Menschen gibt die ohne diese Kennzeichnung dieses Buch nie lesen würden.

4 von 5 Füchsen.

Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Das Geheimnis der Talente von Mira Valentin


**Traue niemandem, der dich küssen will**

Melek ist alles andere als ungewöhnlich. Sie lebt in einer Kleinstadt, schreibt mittelmäßige Noten und hat nur einen einzigen Freund. Oder auch gar keinen, wenn man bedenkt, dass er lieber mehr als nur eine Freundschaft mit ihr hätte. Doch dann wird sie von den »Talenten« entdeckt, einer Gruppe Jugendlicher mit übernatürlichen Fähigkeiten, die ihr offenbaren, dass sie eine versteckte Begabung in sich trägt. Von einem Tag auf den anderen wird Melek in ein gefährliches Doppelleben verstrickt und muss einem strengen Regelwerk folgen, dessen oberstes Gesetz lautet: Küsse niemanden, wenn dir dein Leben lieb ist. Dass der gutaussehende Anführer der Talente ausgerechnet den charismatischsten Mann darstellt, dem Melek je begegnet ist, macht diese Regel dabei nicht gerade einfacher…



"Das Geheimnis der Talente" fängt ziemlich unspektakulär an. Man lernt Melek kennen, erfährt etwas aus ihrem Leben und ihrem Basketball Team. Und kaum taucht dieser verdammt heiße und mysteriöse Mann namens Jakob auf, ensteht schon eine gewisse Spannung, die sich wie ein roter Faden durchs ganze Buch zieht. Sie steigt und steigt, soweit bis man nicht mehr merkt, dass man gefangen wurde und so schnell nicht mehr aufhört zu Lesen.

"Nur noch dieses eine Kapitel..", so sah jeder Abend bei mir aus, den mein Mann versucht hat mich zum Schlafen zu ermutigen. Da ich leider nur Abends zum lesen komme, habe ich es dementsprechend auf Nachts ausgeweitet, denn sonst war es wie ein Entzug.
Ich glaube, dass es kein normales Buch ist, sondern ein Dschinn! Mira steht wahrscheinlich in Kontakt mit den Dschinns und hat ihnen befohlen, dass sie uns verzaubern sollen mit diesen Buch!

Ein Buch kann doch nicht so eine Sucht auf jemanden ausüben?!
Zumindest dachte ich das. bis zu diesem Tag.. Die Sucht ging sogar soweit, dass ich jeden einzelnen Ort gegoogelt habe, der vorkam, um mich noch mehr hinein versetzen zu können.
Oh mein Gott, ich kam mir vor wie eine wahnsinnige und mein Mann hat oft genug den Kopf geschüttelt und gelacht, aber es ging einfach nicht anders! >.<
Gerne würde ich auch einige der Handlungsorte mal besuchen und sie erkunden.

Auch wenn ich mich immer noch langsam an das Fantasy Genre wieder heranwage und es wohl noch 100 Jahre dauert, bin ich froh das es solche Autoren wie Mira Valentin gibt.
Ich konnte eine lange Zeit nichts mehr mit Fantasy anfangen, da etliche Bücher und Autoren mir es zerstört haben, aber nun wächst meine Liebe zu diesem wundervollen Genre, Buch zu Buch.
Ich fange sogar an mehr nach Fantasy Büchern ausschau zu halten und nicht ewig Young Adult/New Adult und Jugendromane.

Vielleicht ist es auch der Schreibstil von Mira Valentin der mich wieder in diese Welt entführt hat, oder vielleicht dieses charmante Eichhörnchen mit den grünen Augen.
Es hat mein Herz im Sturm erobert, was vielleicht nur minimal mit meiner Schwäche für grüne Augen zu tun hat. ;)
Wenn das Eichhörnchen mal nicht vorkam, habe ich es schnell vermisst und mir wieder eine Szene mit ihm gewünscht. Es war wie ein treuer Begleiter das Buch über und ich hatte mich so sehr an ihn gewöhnt, dass er mir an manchen Stellen echt gefehlt hat, wenn er mal länger nicht vorkam.

Jetzt habe ich leider mehr über mein Empfinden geredet, statt über das Buch. o:
Neben den ganzen Lob an dieses Werk, habe ich leider auch ein aber.. Es sind definitiv zu viele Namen und Talente! >.< Aah ich bin manchmal echt wahnsinnig geworden, vor Verwirrtheit.
Ich habe einfach nicht das Talent mir so viele Namen zu merken, wie in diesem Buch vorkommen.
Das Konzept mit den Talenten ist toll, ausgeklügelt und ich habe es in dieser Form zum ersten mal gelesen, aber wenn man mit den Namen ewig strauchelt und schauen muss wer welches Talent hat, bremst das etwas. :c
Also sah es oft so aus: "Oh.. Der **** ist an dieser Position, Moment mal welches Talent hatte er nochmal?", zurück blättern und lesen, "Aaah der war das!" :D

Ich bin einfach eine wandelnde Katastrophe bei Namen und Gesichtern merken. >.<



Danke, einfach nur vielen Dank, dass ich dieses Buch als Reziexemplar lesen durfte.
Ich frage mich echt, wie ich so lange um dieses Buch herum kam, ohne es direkt zu kaufen.
Es stand echt lange auf meiner Wunschliste, aber die Angst enttäuscht zu werden war einfach zu groß. Dabei ist sie echt unbegründet und ich kann es nur empfehlen, sich dieses Buch zu kaufen und zu Lesen!
Aber leider gibt es durch mein Problem mit den Namen nur 4 Füchse. Entschuldigung für meine Unfähigkeit mit Namen. :D

Kauft es euch und lest es!! <3

4 von 5 Füchsen dafür.

Donnerstag, 9. Februar 2017

[Rezension] Shadows von Olivia Mae


Shadows ist ein sozialkritischer Jugendroman. Er zeigt das Leben aus der Sicht von vier Jugendlichen, welche bereits Jahre miteinander in die selbe Klasse gehen und dennoch in den klassischen Rollenbildern (vom Klassenschwarm zum Außenseiter) denken und agieren. Erst der scheinbare Selbstmord des Mitschülers und Sitznachbarn von Natasha, Jakob, ändert diese Ignoranz. Sein Tagebuch bricht Welten auf und offenbart, wie ähnlich sich die Mitglieder der Klasse in Wirklichkeit sind. Mehr noch: Mit dem Umsetzen seiner Bitte reißt er sogar vom Grab heraus die Masken der Schülerinnen und Schüler ab. Demaskiert müssen sie sich unangenehmen Wahrheiten stellen und Verantwortung für längst vergangene Taten übernehmen. Was niemand ahnen kann ist die Tatsache, dass selbst Jakob in seinem Ende nur ein weiteres Opfer war.

Montag, 21. November 2016

[Rezension] Rotkäppchen und der Hipster-Wolf von Nina Mackay




Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden
gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen,
ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine
"Verhöre-und-Töte"-Liste der Verdächtigen erstellt wird:
1. Wölfe töten
2. Hexen töten
                 3. böse Stiefmütter töten 
            (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
      4. böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann
taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die
verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich
heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der 
Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. 
Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden,
bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er
eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur
für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Red Leben 
nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige
Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever...



Veganer Hipster-Wolf, Bloggende und Snapchat nutzende Märchenprinzessinnen und verrückte Charaktere aus dem Wunderland.

Dies und viel mehr erwartet uns in „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf.
Allein der Name zog mich Magnetisch an und versprach ein verrücktes Abenteuer, aber es ist nicht nur verrückt sondern auch Urkomisch!
Auch wenn uns Nina MacKay zu beginn mit einer Warnung empfängt, dass die Geschichte uns zu unkontrollierten Lachen in der Öffentlichkeit bringen kann, ist man auf dieses Buch nicht vorbereitet.
Direkt zu Beginn begrüßt uns Red mit einigen Hipster Witzen, die direkt ein Schmunzeln und ein leichtes Kichern auslösten.

Nicht nur dieser Anfang macht klar, dass die Autorin recht hatte mit der Warnung. Sondern auch, dass das ganze Buch über uns viel Witz erwartet.
Neben dem vielen Lachen und den wundervollen Charakteren aus den unterschiedlichsten Kindermärchen erwarten uns auch manche Wendungen.
Leider waren einige Vorhersehbar, wenn nicht sogar die größte Wendung. Aber einige waren auch unvorhersehbar und ich sprachlos.

Zwischendurch erwarten uns auch schöne Illustrationen, leider nicht von der Autorin selbst gezeichnet aber nichts desto trotz wunderschön.
Neben den Zeichnungen, finde ich die Ich-Perspektive aus Red Augen gut gewählt und wundervoll umgesetzt! Zu wissen was sie denkt, fühlt und tut als ob man sie selber sei, macht dieses Abenteuer realistischer und einfacher zum Vorstellen. Mir wurden richtige Bilder vors innere Auge gezaubert und ich hatte von allem ein genaues Bild im Kopf, aber bei den Beschreibungen auch kein Wunder.

Trotz des großen Lobes an diesem Buch. Ich hasse das Ende!
Ich hasse Warten und ich möchte sofort Band 2 lesen! Ich überlebe das warten nicht! :c


Wegen der großen Vorhersehbarkeit, an einer sehr entscheidenden und wichtigen Stelle, gibt es von mir leider nur 4 statt 5 Füchse.
Trotzdem ein Must Read!

4 von 5 Füchsen.




Montag, 3. Oktober 2016

[Rezension] Ein Fotograf zum Verlieben von Violet Truelove





Als der Starfotograf Aiden Innings herausfindet, dass seine Freundin eine Abtreibung hatte, lösen sich seine Träume von einer eigenen Familie in Luft auf. Der Vertrauensbruch sitzt tief, und Aiden flüchtet sich in belanglose Affären, um über die Enttäuschung hinweg zu kommen. Erst als die schöne, verletzliche Hope in das Leben des Fotografen tritt, gelingt es Aiden sich seinen Dämonen zu stellen. Doch auch Hope leidet noch immer unter ihrer Vergangenheit. Kann Aiden Hopes Vertraue gewinnen? Oder sind die Schatten der Vergangenheit stärker als die junge Liebe?




"Ein Fotograf zum Verlieben" ist Band 2 aus der Zum-Verlieben-Reihe von Violet Truelove.
Aus dem ersten Band kennt man bereits Warden und Lindsay, auch in diesem Band begegnen sie uns wieder. Meiner Meinung nach schon zu oft, ich hätte gerne mehr über Aiden und Hope gelesen und nicht von den Protagonisten aus dem vorherigen Band.
Auch wenn man Aiden bereits in Band 1 kennengelernt hat war er da nicht so präsent wie die beiden nun in seinem Band. 
Nix desto trotz ist es eine wundervolle Reihe, die man gerne auch mal einzeln lesen kann. Doch dann fehlen jemanden die Verbindung zu der einzelnen Charaktere und Verständnis für das was sie durchgemacht haben. Die Verbindungen der einzelnen Personen und die Dinge die sie durchlebt haben werden aber schnell durchblickt und man lernt sie lieben.

Mit viel Witz, Spannung und Gefühl hat Violet mich mal wieder gefesselt.
Seitdem ich zum ersten mal ihre Bücher las möchte ich mir nach und nach jeden Band zulegen und lesen. Es ist ein bisschen wie eine Sucht nach den Gefühlen die sie übermittelt und dennoch nicht die grenze von zu viel überschreitet.
Ich bin immer wieder fasziniert davon wie manche Autoren das schaffen. Als ich damals Geschichten geschrieben habe, waren diese schnell überladen von Emotionen und zu unglaubhaft.
Es wird aber auch eine ernste Thematik aufgegriffen, da wurde es mir sogar zu viel und ich musste zum Durchatmen das Buch weglegen,

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten aber dies hat nicht meine Meinung beeinflusst.


Leider waren mir Warden und Lindsay zu Präsent obwohl sie ihren eigenen Band haben. 
Aber ansonsten habe ich an dieser Geschichte nix auszusetzen und kann sie nur weiterempfehlen.



4 von 5 Füchsen.


[Rezension] Transformation im Flammenmeer von Sandra Berger





Als die 17-jährige Caro auf einer Party Arthur begegnet, explodieren in ihr tausend Gefühle gleichzeitig.
Wie ist es aber möglich, für jemanden so intensiv zu empfinden, den man noch nie zuvor gesehen hat?
Caro setzt alles daran, den Grund herauszufinden.
Jedoch ist die Nähe zu diesem mysteriösen Jungen gefährlich – ja, beinahe tödlich.
Als sie eine Verbindung zwischen Arthur und ihren Albträumen entdeckt, verändert das schlagartig ihr Leben.
Was ist Realität und was Fiktion?
Will sie überleben, muss sie es herausfinden.





Puh.. Über dieses Buch eine Meinung zu verfassen fällt mir echt schwer. 
Dieser und der erste Band haben mich so manche Minuten wahnsinnig und gleichzeitig glücklich gemacht. 

Die Geschichte über Caro und Ben ist mir ans Herz gewachsen und bedeutet mir echt viel. Fast so als ob es mein eigenes Buch wäre, aber das ist es ja nicht! :D 
Vielleicht liegt es auch an der Achterbahn der Gefühle und das ich Tagelang danach immer noch an die beiden denken muss.
Aber ich möchte euch nun mehr über das Buch erzählen. :) 

Ich hab ungefähr 1 Jahr (!) auf die Fortsetzung gewartet und als die Autorin mich anschrieb und fragte ob ich lust hätte es vorab zu lesen - Bin ich fast vor Freude geplatzt! 
Von Anfang an hat mich der Schreibstil der Autorin wieder gefangen und auch schon damals war ich in diesen Verliebt. Ihr Schreibstil rundet die Story ab und verleiht den Charakteren eine besondere Tiefe.
Jeder der einzelnen Charaktere hat seinen eigenen Charakter, Charm und auch seine eigene Meinung zu Problemen. So viel Abwechslung der Charaktere gefällt mir jedes mal aufs neue und fasziniert mich.
Dieses mal erwarten uns auch mehr Charaktere als im ersten Band und dennoch liegt der Fokus deutlich auf die drei Hauptprotagonisten. Auf wen genau werde ich nun nicht eingehen, da es zu sehr Spoilern würde.

Nachdem ich das Buch beendet habe, was bei den wenigen Seiten aber der enormen Spannung, schnell geht habe ich Sandra meine Meinung zum Ende gesagt.
Und sie kennt meine Meinung zu dem Ende von Band 1 und sie war auch nicht verwundert als ich ihr schrieb das ich das Ende nicht mag.
Dabei gefällt mir fast jede Art von Ende. Sei es Positiv oder Negativ. Bisher mochte ich wenige Enden nicht.
Aber ich glaub in dieser Reihe wird die Autorin mich einfach nie zufrieden stellen können. Wenn es nach mir ging würde es nämlich noch 100 Teile von Ben und Caro geben.
Die Fortsetzung von Band 1 war eigentlich auch nicht geplant sondern viele wünschten sich einen weiteren Band. Und das kann ich vollkommen verstehen!


Das Buch hat alles was ein gutes Buch braucht: Glaubwürdige Charaktere, Liebe, Spannung und viele Gefühle. Dennoch haben mir dieses mal meine Tränen gefehlt und darauf habe ich mich nach Band 1 echt eingestellt! Kurz haben sich Tränen weggeschlichen aber der Wasserfall artige Ausbruch hat sich diesmal nicht gezeigt.
Nix desto trotz einer der wundervollsten Geschichten. <3

4 von 5 Füchsen.

Samstag, 20. August 2016

[Rezension] Ein Surfer zum Verlieben von Violet Truelove






Der erste Roman der erfolgsverwöhnten Bestsellerautorin Lindsay Lovejoy handelte von dem hartgesottenen Profisurfer Palmer Warden. In Erklärungsnot gerät die Autorin, als die Vorlage für diese Romanfigur, der Surfstar Warden Palmer, in ihr Leben tritt. Kann der Bad Boy dem Traumtypen aus ihren Romanen das Wasser reichen? Oder muss Lindsay erkennen, dass sie all die Jahre für ein Produkt ihrer Fantasie geschwärmt hat?




"Ein Surfer zum Verlieben" war mein erstes Buch der Autorin und dementsprechend war ich gespannt wie der Schreibstil ist und ob mich dieses Buch mitreißt.
Der Schreibstil von ihr hat mir den Einstieg um einiges erleichtert, trotz Erzähler-Perspektive, mit der ich normalerweise auf Kriegsfuß stehe. Ich empfinde ihren Schreibstil als angenehm, flüssig und Detailreich. 

Die Weibliche Protagonistin arbeitet als Autorin und im laufe der Geschichte erwarten uns immer wieder Buchauschnitte aus dem Buch über Warden Palmer. Ich liebe es wenn in Büchern von den Protagonisten Tagebücher, Gedichte oder wie in diesem Fall ein Buch eingebaut ist.
Es ist schwer die Balance zwischen zu viele und angenehm zu finden, doch meiner Meinung nach hat sie es erfolgreich umgesetzt und damit ein schönes Feature erstellt.
Was ich auch noch ein nettes Gimmick finde, ist das die Autorin Violet Truelove sich selbst eingebaut hat, als Freundin der Protagonistin. Als ich das gelesen habe musste ich erstmal schmunzeln denn sowas habe ich bisher noch nie gelesen.

Neben den Obengenannten Features hat das Buch auch noch viel Witz und Erotik. Und verdammt sind die Sexszenen heiß! Manchmal lief mir förmlich der Sabber auf mein E-Book. 
Es bietet nicht so viele Sexszenen wie ich sonst von anderen Büchern gewohnt bin, aber dafür verdammt Erotische und ich liebe es einfach! Über die Szenen könnte ich den ganzen Tag schwärmen und das wäre nicht genug. *-*

Bevor ich aber wirklich ein ewig langen Text verfasse über diese Grandiosen Szenen wende ich mich den Charakteren zu.
Lindsay war mir von Anfang an sehr sympatisch, doch gegen Ende wurde sie in meinen Augen eine ziemliche Zicke. Glücklicherweise echt nur gegen Ende, sonst hätte ich sie nicht mehr ertragen.
Das Komplette gegenteil ist Warden. Am Anfang konnte ich ihn gar nicht ausstehen und habe sein Lebensstil verflucht. Doch während der Geschichte entwickelt er sich relativ rasch ins bessere und wird damit zum Schluss sogar mein Liebling. 
Aber leider endet das Buch auch so rasch wie Warden sich entwickelt hat.. Das Ende war mir zu abrupt und ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht, aber dennoch war es ein tolles Erlebnis.

   

Das Buch ist perfekt für zwischendurch und bereitet jemanden schöne Stunde.
Aber leider gibt es von mir nur 4 von 5 Füchsen da mir das Ende einfach zu abrupt war und ich mit den benutzen Surfer Worten im Buch einfach nix Anfangen konnte. Ich musste ständig googlen und das hat mir leider ganz kurz die Leselust genommen.


4 von 5 Füchsen.

Donnerstag, 28. Juli 2016

[Rezension] Die Anstalt von John Katzenbach

Name: Die Anstalt
Autor: John Katzenbach
Verlag: Knaur
Erschien: 1.Mai.2006
Seitenanzahl: 752 Seiten
Preis: 12,99€
E-Book: 9,99€










Inhalt:


Das Böse. Das Grauen. Die Klinik.
Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht – bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat – mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse »Engel des Todes«, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis’ Schreckensphantasien?

Meine Meinung:


John Katzenbach ist einer meiner Lieblingsautoren in diesem Genre!
Sein Schreibstil ist Detailreich, flüssig und erzeugt auch nochmal eine gewisse Spannung.
Alle Bücher die ich bisher von ihm las sind in der Ich-Perspektive geschrieben, so auch "Die Anstalt".
Von Beginn an umfasste mich eine deutlich spürbare Spannung die von Francis und seiner Geschichte ausgeht.
An die Wand seiner Wohnung schreibt er seine Geschichte rund um die Klinik und den Engel, wenn er anfängt zu schreiben wechselt das Buch in die Erzähler-Perspektive.
So ist es ein andauernder Wechsel zwischen Ich- und Erzähler-Perspektive. Doch dies stört nicht sondern gibt dem Buch was reales.

Das Buch ist in mehreren Abschnitten unterteilt und wird Abschnitt zu Abschnitt spannender.
Die Geschichte wird immer verwirrender und man weiß nicht mehr wen oder was man verdächtigen soll.
Der Autor führt uns gerne in die Falsche Richtung, sodass es mir letztendlich nicht möglich war noch jemanden zu verdächtigen. 
Trotz der hohen Spannung kommt es mir etwas schwächer vor, als die anderen die ich bereits gelesen habe auch wenn es gegen Ende nochmal alles raus holt.

Fazit:


Auch wenn es etwas schwächer ist als die anderen, habe ich mich gerne von diesem Buch fesseln lassen.
Wenn man Spannung und Psychisch Kranke Charaktere mag liegt man mit "Die Anstalt" nicht falsch.

4 von 5 Füchsen.


Montag, 13. Juni 2016

[Rezension] Martyr Art von Judith Laverna

Name: Martyr Art
Autorin: Judith Laverna
Verlag: Selfpublished
Erschien: 18.Dezember.2015
Seitenanzahl: 674 Seiten
Preis: 15,99€
E-Book: 2,99€












Inhalt:


Eine Elfe. Ihr Vater. Ein König. Eine Welt alter Geheimnisse. Wärst du bereit, den Preis für deine Überzeugungen zu zahlen? Wenn der gefährlichste Mann der Welt, deine Liebe, dein größter Feind wird?
Die junge Elfenkriegerin Ayleen wächst in den Wäldern hoch im Norden auf. Zwar gehört sie einer alten Adelsfamilie an, doch die Welt des Regierens zieht sie nicht im Geringsten an - sondern die Rettung ihres Volkes und seiner Kultur ist alles, wonach sie strebt. Sie verfügt über ungewöhnliche Fähigkeiten, doch niemand gibt ihr etwas über ihre wahre Herkunft und Bestimmung preis. Sie muss bald nicht nur gegen ihren eigenen Vater, sondern auch gegen zahlreiche innere Feinde, die das Reich der Elfen zu zerstören trachten, kämpfen.
Als Einzelgängerin geboren, findet sie plötzlich etwas, das sie nie gekannt hat - Liebe.
Obwohl sie glaubte, vom Schicksal für den Kampf um ihre Welt erwählt worden zu sein, versinkt sie auf der verzweifelten Suche nach Sinn immer weiter in verborgene Welten. Nur ihr Vater scheint den Grund für alles, was geschieht, wirklich zu kennen, und Ayleen weiß nie, welche Rolle sie in seinem Plan spielt.
Doch bald dämmert eine Gefahr am Horizont, die weitaus größer ist, als alles, was sie kennt: Immer näher rückt eine alte Macht, eine totgeglaubte Gefahr... ein vor langer Zeit verbannter Verräter und König, dem sie irgendwann begegnen muss...


Meine Meinung:


Mit Martyr Art hat die Autorin Judith Laverna den Auftakt der spannenden Elfen-Trilogie gewagt.
Es gibt nicht viele Elfen Geschichten auf dem Markt, doch meistens trotzen sie vor Magie.
Glücklicherweise nicht in diesem Buch! Die Autorin hat sie sehr Naturbelassen und mit wenig Magie dargestellt, was mich persönlich sehr angesprochen hat.
Für mich müssen Elfen bodenständig, kaum Magisch und eng Verbunden mit der Natur sein und dies alles hat Judith Laverna erfolgreich umgesetzt.

Die Elfe Ayleen sticht mit ihrem Verhalten und ihrer Denkweise deutlich hervor. Im Laufe der Geschichte erlebt sie viel, findet zu sich selbst und lernt auch einiges dazu.
Leider erlebt man ihre Abenteuer nicht aus ihrer, sondern aus der Erzähler-Perspektive.
Wie viele bereits wissen, bin ich kein Fan von dieser Perspektive und tu mich mit dieser auch sehr schwer. Ich brauchte meine Zeit, bis ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Doch das ging dank den flüssigen Schreibstil recht schnell.

Die Atmosphäre des Buchs wird durch die Fantasievollen Namen der Städte und Elfen unterstützt. 
An eine Elfensprache wurde natürlich auch gedacht. So erwarteten mich Liedtexte, Gedichte und einzelne Sätze in Fenhri. Am Ende des Buchs findet man zum Fenhri ein Wörterbuch, weswegen ich auch oft umblättern musste, doch das war es wert.
Nicht nur die Elfensprache haben das Buch für mich besonders gemacht, sondern auch, dass es mich zum Weinen gebracht hat. In einem Fantasy Buch hätte ich nicht mit gerechnet, dass ich Taschentücher brauche! Aber vielleicht bin ich auch zu nah am Wasser gebaut.

Fazit:


Alles in einem war es ein spannendes Abenteuer mit vielen kleinen Details und selbst ausgedachter Sprache.
Leider zog sich das Buch an manchen Stellen und daher gibt es nur 4 von 5 Füchsen.


4 von 5 Füchsen.