Mittwoch, 30. Mai 2018

[Filmfazit] Veronica


Eine Sonnenfinsternis steht an und auch an der Schule der jungen Verónica (Sandra Escacena) will man sich dieses seltene Naturphänomen nicht entgehen lassen. Doch Verónica und zwei ihrer Freundinnen haben ganz andere Pläne geschmiedet: Während der Rest der Schule gebannt in den Himmel starrt, machen sie sich mit einem Ouija-Brett davon. Unbeobachtet starten sie eine Séance, bei der die Mädchen den Geist von Verónicas verstorbenen Vater heraufbeschwören wollen. Doch die Sitzung hat verheerende Folgen, denn Verónica verfällt in eine tiefe Trance und verliert anschließend auch noch das Bewusstsein. Als sie dann später aufwacht, scheint alles wieder beim Alten zu sein. Der Scheint trügt jedoch und immer öfter kommt es zu mysteriösen Ereignissen, die das Leben des Mädchens zutiefst erschüttern...


Ein Film der so schrecklich sein soll, dass ihn nur eine von hundert Personen beendet. Ein Film, den man nicht schauen soll, wenn man labil ist.
Artikel >hier<

Ich habe es gewagt und ihn geschaut, mit meinem Freund, weil wir wissen wollten was dahinter steckt, ob er wirklich so schlimm ist, wie im oben genannten Artikel berichtet wird.
Wegen den Beiträgen, die wir bisher gelesen haben, gingen wir dementsprechend mit hoher Erwartung heran und haben ihn via Netflix geschaut.
Doch unsere Erwartung wurde schnell untergraben.

Es werden die typischen Dämonen/Geister Klischees verwendet: eine Seance mit einem Ouja Brett, die schiefgeht, darauf folgende Alpträume und Ereignisse und zu guter letzt, der Versuch die Verbindung zu trennen, was natürlich schief geht. Unter anderem sind die "Schocker" auch sehr vorhersehbar und erinnern an jeden anderen Film aus diesem Genre. Natürlich ist es schwer Abwechslung zu kreieren, wenn es so viele Filme auf dem Markt gibt mit dem selben Thema, dennoch sollte man ein zwei neue Ideen haben oder schauen, dass man nicht vorher sieht was geschieht.

Ich, als großer [Rec] Fan, war geschockt..
Denn der Regisseur hat so viel Potenzial, wie er in meiner Lieblings Horrorfilm Reihe bewies, und dann ist dieser Film so, so enttäuschend..
Wem [Rec] nichts sagt, kennt es vielleicht als die amerikanische Verfilmung Quarantäne, die meiner Meinung nach nicht dem spanischen Original gerecht wird.

Aber zurück zu Veronica.
Auch wenn ich oben erwähne, dass die Schocker vorhersehbar sind, habe ich mich an zwei Stellen erschreckt.
Dennoch ist es für mich, als totaler Angsthase, wenig und auch traurig.
Ich schaue solche Filme um erschreckt zu werden, mich zu gruseln und hinterher froh zu sein den Film überstanden zu haben, aber stattdessen konnte ich ihn ohne Probleme schauen und habe keine Angst verspürt.

Filmfehler Alert!
Nun eine Sache die mich mehr gestört hat, als all das oben genannte.
Filmfehler sind manchmal witzig und es macht Spaß sie zu finden, aber es gibt auch Fehler die einfach nicht sein sollen.
Wie, dass der Film im Jahre 1991 spielt, was anhand der Kleidung und frisuren authentisch dargestellt wird, doch wenn man im Jahr 1991 plötzlich mit einer Währung zahlen kann, die es erst seit dem 1. Januar. 2002 benutzt wird, lief was gewaltig falsch.
Ich rede vom Euro.
Manche sagen vielleicht, dass es ein kleiner und unwichtiger Fehler ist, und wahrscheinlich haben die bei Übersetzer es übersehen, aber mich stört sowas, denn zu der Zeit wusste niemand was der Euro überhaupt ist.

Bevor ich nun mein endgültiges Fazit kund tue, möchte ich euch darüber berichten, dass der Film auf einer wahren Begebenheit basieren soll.
Den Artikel und das dazugehörige Video, welches in spanisch ist, verlinke ich euch >hier.<
Anmerkung zu dem Video: Auch wenn es in spanisch ist, finde ich die da gezeigten Szenen beziehungsweise eine, gruselige als den ganzen Film.
Paranormales,  jeder Art, existiert meiner Meinung nach und ich rechiere gerne in diesem Bereich.


Wer auf trashigen Klischeebehafteten Horror ala Exorzist oder ähnliche steht, ist herzlich eingeladen den Film zu gucken.
Alle anderen die eher auf handfestes stehen sollten die Finger von lassen.

Mittwoch, 4. April 2018

[Rezension] Herzvibrieren von Josie Kju

 Mona macht Ferien in Finnland. Sie will einfach nur ihre Ruhe haben und das Thema Männer ist für sie sowieso abgehakt. Das ändert sich, als der lustige Musiker Leevi in ihr Leben poltert, sie mitten in der Nacht aufweckt und ihre Tränen einfach wegküsst. Mit ihm zusammen zu sein lässt ihr Herz vibrieren. Doch dann geht Leevi für ein Jahr nach Australien. Die Sehnsucht ist groß. Wie werden sie die Zeit ohne einander überstehen? Und kann die Liebe wirklich ganze Kontinente überwinden?
Herzvibrieren ist der Debütroman von Josie Kju, die Fortsetzung trägt den Namen Herzturbulenzen.

In der Ich-Perspektive erleben wir aus Monas, Leevis und auch zwischendurch Josies Sicht, das turbulente Leben der beiden Hauptprotagonisten Leevi und Mona.
Der leichte und flüssige Schreibstil, kombiniert mit bildhafter Erzählung der Umgebung, machte den Einstieg einfach.
Durch die Erzählungen der Autorin, gehört Finnland nun zu einem meiner Traumzielen für Urlaube. Ich möchte es aus meiner Sicht erleben und auf mich wirken lassen, mir vielleicht auch vorstellen wie die beiden hier und da waren und wie sie es wohl erlebt haben.

Leevi stammt aus Finnland und kann dementsprechend nur begrenzt Deutsch, in meinen Gedanken hat er zusätzlich noch einen erotischen Akzent.
Ich werde jedes Mal schwach, wenn er redet. Hach.. Dieser Mann.
So bestehen die Dialoge zwischen den beiden aus Denglish, was dem Roman nicht schadet, sondern seinen eigenen Charme verleiht. Jedoch sind die Sätze in Leevis Kapitel, wenn er mit jemanden Englisch redet, in normalen und verständlichen Deutsch und nicht Denglish verfasst. Dies passiert aber nur, wenn er sich in Englisch unterhält, sobald er wieder versucht Deutsch zu reden wechselt es ins Denglishe zurück.

Eine erfrischende Abwechslung bietet uns die Autorin, in dem ihre Charaktere nicht das übliche Alter von Anfang bis Mitte 20 haben, sondern 30 bis 40 Jahre alt sind. Dazu ist, meiner Erinnerung nach, Mona älter als Leevi.
Damit hat Josie sich gewagt aus der Menge hervor zu stechen und das erfolgreich, denn sie wird mir auf ewig in Erinnerung bleiben.
Direkt im Anschluss musste ich Band 2 verschlingen und ehrlich gesagt hoffe ich auf mehr von den beiden!
Beide Bände sind schnell durchgelesen und haben zusammen gerade mal knapp 800 Seiten, laut Amazon, was aber bei dem Schreibstil und den voranschreiten der Handlung nicht auffällt.
Schneller als man gucken kann, hat man beide Bände durch, daher kann man es auch gut zwischendurch lesen!
Lasst euch von Mona und Leevi mit auf ihre Reise nehmen und verzaubern.

4 von 5 Füchsen.

[Autorenvorstellung] Josie Kju

Hallo meine lieben!

Endlich gibt es wieder eine Autorenvorstellung, obwohl ich noch ein paar Vorstellungen habe, haben noch nicht alle den Weg zu euch gefunden. 
Aber daran wird nun nach und nach gearbeitet.

Ihr seid Autor oder Autorin und wollt auf meinem Blog vorgestellt werden, samt erschienen Bücher?
Kein Problem, dann meldet euch einfach via meiner Facebook Seite oder an meine Kontaktmail: wonderlandofbooks@web.de

Nun möchte ich euch endlich die wundervolle Josie Kju vorstellen und wünsche euch viel Spaß beim kennen lernen einer begabten Selfpublisherin. 

Autorenbild von Josie Kju

Samstag, 3. März 2018

[Fantasywoche 2018] Interview mit Janna Ruth


Im Rahmen der Fantasywoche habe ich die Ehre Janna Ruth zu Interviewen, welche die Märchenadaption "Im Bann der zertanzten Schuhe" schrieb.
Die Bloggerstatements, darunter auch meines, findet ihr >hier.<
Am Ende des Interviews sind meine Blogpartner verlinkt, die jeweils auch 3 Fragen an die Autorin haben.


Welcher Charakter liegt dir besonders am Herzen?
In Im Bann der zertanzten Schuhe ganz klar Jonas. Er ist bei weitem nicht perfekt und hat einige ernstzunehmende Probleme (sonst hätten wir ja auch keine Story), aber er ist ein guter Kerl, der unter anderem Sophies Lebensentscheidungen respektiert und unterstützt. Ich finde, das macht ihn äußerst sympathisch. Dazu kommt, dass mir die Darstellung des Kriegstraumas, mit dem er sich rumschlägt, sehr am Herzen liegt.

Sonntag, 4. Februar 2018

[Rezension] Das Paket von Sebastian Fitzek


Hallo ihr Lieben!
Jetzt, wo ich besser in den Facebook-Teil des Blogs integriert bin, wagen wir es auch, mich hier mitwirken zu lassen =) Da ich auch endlich soweit über dem Damm bin, kommt verspätet meine Rezension zu "Das Paket" von Sebastian Fitzek.

~ Kelly


Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. 
Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...


Für uns stand schnell fest, dass wir "Das Paket" zusammen lesen wollen. Ich habe schon einige Bücher von Fitzek gelesen, ehrlicherweise gehe ich allerdings nicht mehr mit allzu hohen Erwartungen an seine Bücher heran. Einige seiner Werke haben mir nicht gefallen, irgendwie bekomme ich aber immer wieder Bücher von ihm geschenkt..."Noah" habe ich abgebrochen, ebenso "AchtNacht", "Der Augensammler" fand ich richtig gut, den "Nachtwandler" ganz okay.
Nun also das Paket.  Das Buch handelt von Emma, einer Protagonistin mit Angststörung. Anfangs fand ich Emma sehr authentisch erzählt, ihre Ängste und Paranoia waren greifbar, hinterließen ein beklemmendes Gefühl. Man konnte ihre Befürchtungen gut nachvollziehen. Fitzek bietet uns hier einen Pageturner, keine Frage. Eine gewisse Grundspannung bleibt auch bis zum Ende - die jedoch immer wieder von Handlungen unterbrochen wird, die für mich nicht nachvollziehbar waren bzw. etwas zu viel.


Es ist ein Katz- und Mausspiel und Herr Fitzek setzt dies auch gut um. Einige Male war ich etwas verwirrt, letztlich tippte ich auf die richtige Person, die Gründe waren für mich jedoch sehr interessant, womit der Autor am Ende wieder vieles herausgerissen hatte, was mich beim lesen genervt hat. 
Ich kann das Buch dennoch empfehlen, denn wie gesagt - ein Pageturner ist es auf jeden Fall. 

Ich vergebe 3 von 5 Füchsen.


Samstag, 27. Januar 2018

[Rezension] Wir fliegen, wenn wir fallen von Ava Reed


Eine Liste mit zehn Wünschen.
Ein letzter Wille.
Und zwei, die ihn gemeinsam erfüllen sollen.
Das ist die Geschichte von Yara und Noel

Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten ... So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.


Während ich diese Rezension schreibe, durchlebe ich alle diese Gefühle erneut. Die Trauer, das Glück und die Hoffnung. Was dieses Buch mit mir gemacht hat, schaffen wenige und ich danke dir dafür Ava. Ich danke die dafür, dass du uns Lesern mit so wundervollen Geschichten verzauberst und uns an deiner Fantasie teilhaben lässt, die solche Sachen erst zustande bringt.

„Wir fliegen, wenn wir fallen“ erzählt die einzigartige Reise von Yara und Noel. Es ist aber viel mehr als es zu sein scheint, es ist nicht nur der letzte Wunsch den sie zu erfüllen versuchen, von jemand der ihnen Nahestand. Es ist auch eine Art Selbstfindung und das nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für mich.

Freitag, 26. Januar 2018

[Rezension] Das Paket von Sebastian Fitzek


Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. 
Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...


Zusammen mit Kelly, sie gehört nun mit zur meiner Facebookseite, habe ich eine kleine Leserunde gemacht. Dabei fiel unsere Wahl auf „Das Paket“ von Sebastian Fitzek.

Es ist mein erstes Werk von ihm, wenn man "Blutschule" außer Acht lässt, welches er unter anderem Pseudonym verfasst hat. Dieses hat mir absolut nicht zugesagt ist aber auch nicht mit „Das Paket“ zu vergleichen.

In der Erzählerperspektive wird uns die Geschichte von Emma erzählt, welche bereits einige Schicksalsschläge ertragen musste, wobei Schicksalsschläge sehr harmlos klingen für das was sie erlebt hat.

Samstag, 20. Januar 2018

[Rezension] Love and Confess von Colleen Hoover


Vor fünf Jahren hat Auburn ihre erste große Liebe in Dallas zurücklassen müssen, verbunden mit einem Schmerz, den sie bis heute nicht ganz überwunden hat. Als sie eines Abends im Schaufenster einer Kunstgalerie Briefe mit anonymen Bekenntnissen entdeckt, ist sie zutiefst berührt, denn auch sie trägt ein Geheimnis mit sich. Niemand soll von ihrer Vergangenheit wissen – vor allem nicht Owen, der junge Künstler mit den grünen Augen, der sich von den Geschichten anderer Menschen für seine Bilder inspirieren lässt. Vom ersten Augenblick an fühlt sie sich zu ihm hingezogen und Owen geht es nicht anders. Die beiden verlieben sich mit ungeahnter Wucht ineinander. Doch auch Owen hat ein Geheimnis, das alles zu zerstören droht, was ihnen wichtig ist . . .

Colleen Hoover, ein Name in der Buchwelt der kein Unbekannter ist.
Jeder hat schon mal von ihr gehört oder etwas gelesen, manche vielleicht auch alles.
Ich gehöre leider zu den wenigen, die Colleen erst vor kurzem für sich entdeckt haben und somit ist Love and Confess erst mein zweites von ihr. Und ich muss sagen: Ich habe was verpasst die letzten Jahre!

Samstag, 6. Januar 2018

[Buchvorstellung] Eine Buchreihe die mehr Aufmerksamkeit verdient hat


Heute möchte ich euch eine Buchreihe vorstellen, die mich schon auf das ein oder andere Abenteuer mitgenommen hat.
Eine Reihe die mir viel bedeutet und die meiner Meinung nach noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

Sonntag, 19. November 2017

[Aktion] We love Series Party -Buchvorstellung Couture von Emma S. Rose


Im laufe der We love Series Party darf ich Couture 2 von Emma S. Rose für euch vorstellen. <3
Ich habe mich aber dazu entschlossen euch Band 1 und Band 2 vorzustellen, bei meinen Partnern findet ihr ausführlichere Vorstellungen!
Diese werde ich am Ende des Beitrages nochmal Verlinken.

Zur Facebook Seite der Autorin: > Klick <

Band 1
 > Hier kaufen <

Klappentext

Felicia steht vor den Trümmern ihres Lebens. Nicht nur, dass ihre Eltern vor einigen Jahren bei einem Unfall starben und sie seitdem die Verantwortung für ihre jüngere Schwester trägt - jetzt hat sie auch noch ihren Job verloren und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als sie in einer bedrohlichen Situation unerwartete Hilfe von dem gutaussehenden Chris bekommt, ahnt sie nicht, welche Konsequenzen das haben wird. Dank ihm erhält sie kurz darauf eine Stelle im neuen It-Club Couture, und plötzlich scheint sich ihr Leben zum Guten zu wenden. Sie fühlt sich magisch zu Chris hingezogen, auch wenn er launisch ist und ständig andere Frauen an seiner Seite hat. Kann sie sich seiner Anziehungskraft erwehren? Und was stimmt nicht mit ihrer Schwester, die sich immer mehr von ihr abwendet?


Rezensionen: 
(einfach auf den Namen des Blogs klicken)

Lines Bücherwelt Zitat: Mit "Couture - Wenn Liebe stärker ist" ist der Autorin ein vielschichtiger und fesselnder Roman gelungen der mich begeistert hat.

Kerstins Bücherstube Zitat: Der Schreibstil von Emma S. Rose ist leicht, locker und ich konnte das Buch innerhalb weniger Stunden durchlesen.


Band 2

Klappentext:

Carmen lebt für die angesagte Bar Couture. Hier arbeitet sie nicht nur, sie hat auch tolle Freunde gefunden – und einen Mann, mit dem sie sich regelmäßig trifft. Die Sache hat jedoch einen Haken: Er ist verheiratet und denkt gar nicht daran, seine Frau zu verlassen. Als die Affäre sie in den Abgrund zu reißen scheint, bekommt Carmen Hilfe von ihren Freunden – und von Alexej, dem gutaussehenden, reichen und abweisenden Besitzer der Bar. Sie lernen sich näher kennen, und plötzlich bemerkt sie, dass viel mehr in ihm steckt. Aber ist sie überhaupt schon bereit für etwas Neues? Soll sie sich wirklich auf ihren Chef einlassen?

Rezensionen:
(einfach auf den Namen des Blogs klicken)

Lines Bücherwelt Zitat: Ich hab dieses Buch in einem Zug ausgelesen, was anderes war mir auch nicht möglich, es war wie eine Sucht und ich musste einfach wissen wie es weiter geht.

Kerstins Bücherstube Zitat: Ich möchte euch dieses Buch ans Herz legen, denn sie ist emotional, spannend. Der Schreibstil ist super, flüssig und detailreich. Eine klare Lese-Empfehlung von mir.


Die Beiträge meiner Blogpartnerinnen <3





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Samstag, 18. November 2017

[Rezension] Mondprinzessin von Ava Reed


Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm...


Nach einigen Monaten wage ich mich nun auch an diese Rezension heran…
Ich habe mich vor diesem Zeitpunkt gedrückt, da ich mit meiner Meinung in meinem Bekanntenkreis auf Unverständnis stieß. Denn ich gehöre zu den wenigen Menschen, die das Buch nicht gut fanden, aber auch nicht schlecht.
Es fängt spannend an, ihr Schreibstil erleichtert den Einstieg immens, da dieser locker leicht zu lesen ist und es gibt einen süßen Waschbären namens Tia. Die man sofort in sein Herz schließt und nie mehr gehen lassen möchte. Klingt eigentlich alles nach einem tollen Buch, wo man kaum was zu bemängeln hat, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und ich habe Angst, dass mich die gleichen Reaktionen erwarten wie privat, aber auch ich muss mal gehypte Bücher kritisieren.

Mir haben die Fantasy Elemente gefehlt. Klar Mondprinzessin, auf dem Mond und Tierbegleiter aber war es das schon wirklich? Diese Elemente würden reichen, wenn man mehr auf diese eingehen würde und man nicht das Gefühl hätte, dass man sich in einem Liebesroman befindet oder mit einer naiven jugendlichen zu tun hat. Fast nie hat sie was hinterfragt oder mal so reagiert, wie wohl jeder andere in der Situation reagieren würde, wenn er sich plötzlich auf dem Mond widerfindet. Sie hat es einfach akzeptiert und weiter gemacht, als sei es das normalste der Welt. Da konnte ich echt nur mit dem Kopf schütteln...
Generell hatte ich leider an einigen Stellen den Eindruck, dass die Handlung auf wenige Seiten gequetscht ist, weswegen ein paar mehr Seiten und mehr Einsicht in die Charaktere, deren Gefühle oder die Umgebung wohl einiges gebracht hätten, um meine Meinung zu bessern.
Einer der Dinge, die mich aber wohl am meisten gestört hatte, war der Übergang von Erde zu Mond...
Man ist gerade aus einer spannenden Szene raus und Schwupps ist sie wie aus dem nichts eine Seite später auf dem Mond. Es wird auch nicht großartig drauf eingegangen sondern, wie oben bereits genannt, einfach akzeptiert  und das hat mir einfach das ganze Buch ruiniert.

Noch ein Kritikpunkt, aber irgendwie doch nicht, ist für mich, dass ich irgendwie die ganze Zeit eine Ahnung hatte wer der Fadenzieher ist. Und als sich mein Verdacht bestätigt hat, war ich dementsprechend enttäuscht, denn es war voraussehbar. Ich habe keinen Moment an meinem Verdacht gezweifelt, aber den dann noch bestätigt zu bekommen ist trotzdem auf einer Seite Traurig.




Auch wenn ich viel Kritik ausgeübt habe, ist Ava einer der besten und mitreissensten Autoren die ich kenne. Vor allem mit „For Good“ hat sie es mir damals angetan und seit dem verfolge ich ihre Schritte, wenn es um Bücher geht. Die Pokemon und Sailor Moon Anspielungen waren auch eine ganz süße Idee und solche kleinen Spielereien kommen bei mir immer gut an. Genauso wie die wunder wunderschönen Illustrationen.

Alles in einen hat Mondprinzessin seine starken und schwachen Seiten weswegen meine Bewertung auf 3 Füchse fällt. Für zwischendurch ist es ganz nett und süß, dank Tia, aber unbedingt Lesen muss man es nicht.

3 von 3 Füchsen.

Dienstag, 23. Mai 2017

[Romancewoche 2017] Protagonisten Interview Jo Berger - Teil 1


Herzlich Willkommen zum dritten Tag der Romancewoche.
Einige tolle Blogger und Autoren haben uns schon die Woche versüßt und viele Blogbeiträge sowie Lesungen erwarten uns noch.

Diese Woche wird auch das neue Buch "Himmelreich mit Herzklopfen" von Jo Berger vorgestellt, unter anderem mit einer Buchvorstellung und einem Autoreninterview.
Zusammen mit Pat von "Lesen im Mondregen" und Marion "Frauelein-m-liebt-buecher", durfte ich die Protagonistin Fee interviewen.
Sie hat sich getraut Frankfurt gegen ein kleines Dorf namens Himmelreich zu tauschen und ein Neuanfang zu Starten. Dort erlebt sie so einiges.

Hier könnt ihr nun Fee näher Kennenlernen und die beiden anderen teile des Interviews findet ihr bei meinen Blogpartnern.
Die jeweils anderen Beiträge sind verlinkt, dafür einfach auf den Namen der beiden klicken.


Fee, magst du dich vielleicht uns, und den Lesern, vorstellen?


Hallo liebe Leser und Leserinnen, liebe Patrizia, liebe Marion und liebe Jenny. Gerne stelle ich mich euch kurz vor.

Mein vollständiger Name ist Felicia Johanna Kaiser. Aber bitte - sagt einfach Fee. So hat mich meine Großmutter immer genannt, als sie noch lebte. Sie war mir die bessere Mutter und gleichzeitig meine beste Freundin. Ach, ich vermisse sie so sehr. Als sie starb, hatte ich das Gefühl, mir würde alles genommen, was mir lieb war.
Der Eintritt in die High Society, in die ich geboren wurde, war ab da nicht mehr zu vermeiden, obwohl ich innerlich dagegen aufbegehrte. Irgendwann fügte ich mich in das für mich Unvermeidliche, doch ich fühlte mich immer fehl am Platz. Vielleicht studierte ich aus diesem Grunde nicht und wurde Ärztin oder sonst irgendetwas, worauf meine Eltern stolz gewesen wären. Ich gab mir keinerlei Mühe, freute mich, dass sie sich darüber aufregten. Ich begann eine Ausbildung als Rechtsanwaltsgehilfin, weil Ausbildungsplätze zur Floristin an Bewerberinnen mit besseren Noten vergeben wurden. Zudem drohten meine Eltern mit Enterbung, wenn ich die Stelle in der Kanzlei eines Geschäftskontaktes meines Vaters ablehnen würde.
So fügte und ärgerte ich mich, denn damals machte mir die Vorstellung, enterbt zu werden, noch Angst. Die Villa hatte ich fast für mich alleine, denn meine Eltern befanden sich die meiste Zeit des Jahres auf Reisen. Waren sie in Frankfurt, gaben sie Empfänge.
Auf einem dieser langweiligen Partys lernte ich Ethan kennen. Wir wurden ein Paar, und mit der Zeit hielt ich seinen Freundeskreis für meinen, trank Champagner und lachte ebenso gekünstelt wie die anderen Frauen. Das gehörte dazu. Ich hatte Freunde gefunden. Hatte ich? Welch ein Trugschluss. Gesehen und gesehen werden – das war das oberste Gebot in diesen Kreisen. Freundschaften wurden mit Blick auf Nützlichkeit geschlossen.
In meiner Freizeit war ich von Luxus, in meinem Job von Aktenbergen und muffigen Büroräumen umgeben. In der Kanzlei durfte ich nur gedeckte Farben tragen, nach Feierabend fuhr ich das Kontrastprogramm: je bunter und schriller, umso wohler fühlte ich mich. Ein kleiner Rest des Aufbegehrens. Und ich liebe es, shoppen zu gehen. Leider jedoch fehlte mir in Frankfurter die richtige Freundin dazu, denn ich wollte es mir wahrlich nicht geben, zum Shoppen ständig nach Paris, New York oder Mailand zu fliegen, das taten meine Eltern schon zur Genüge.
Eigentlich muss ich dankbar sein, Ethan kennengelernt zu haben, denn dieser Idiot füllte das berühmte Fass mit dem letzten Tropfen und gab mir letztendlich den nötigen Schubs, mich von der versnobten Mischpoke, und der verstaubten Kanzlei nebst cholerischem Chef zu lösen.
Also rein in meine bunten Kleider und ab nach Himmelreich.


Was war dein erster Eindruck über Himmelreich und deren Bewohner?

Ganz ehrlich? Ich war entsetzt! Gut, ich hatte einen sehr regnerischen Tag erwischt, die Bekanntschaft mit einer Kuhherde auf der Landstraße gemacht und der erste Dorfbewohner, der mir in Himmelreich vor die Augen kam, war ein joggender Weihnachtsmann in neongreller Joggingkluft. Ich war kurz davor, einfach durch Himmelreich durchzufahren und gar nicht erst anzuhalten.

Wie verlief die Umstellung von Großstadt zu Dorf für dich?

Ein extremeres Kontrastprogramm zu meinem Leben in Frankfurt hätte ich mir nicht antun können. Entsprechend schwer fiel mir der Wechsel. Es stank nach Rinderdung – überall, und zu Beginn kam es mir vor, als wäre ich vom Regen mit Übergehung der Traufe direkt in die Sch … gelangt. Die erste Zeit habe ich nicht mal den Koffer ausgepackt, weil ich dachte, ich halte es hier sowieso nicht lange aus.


Welche Freizeitaktivitäten würdest du Touristen in Himmelreich empfehlen? Orte die man unbedingt sehen muss?


Goldgelbe Felder mit Punkten von roten Mohnköpfchen und blauen Kornblumen, die von der Sonne Himmelreichs in heiteres Licht getaucht werden. Verträumte Wälder, an die sich liebevoll endlose Wiesen mit Wildblumen schmiegen. Himmelreich besuchen ist wie durchatmen. Spaziert durch Himmelreichs Dorfpark werft eine Münze in den alten Brunnen und wünscht euch was. Oder setzt euch, mit einem Honigeis in der Hand auf die Stufen des leuchtend weißen Pavillons. Besucht den kleinen See, der nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald zu erreichen ist, und schwimmt zur Schwimminsel. Danach lasst euch im idyllischen Biergarten des McLeods von Ronja den besten Flammkuchen aller Zeiten servieren oder genießt im Scardellis eine leckere Steinofenpizza unter rosablühenden Clematis. Und nicht vergessen: Probiert unbedingt Gertruds Halspastillen! Die gibt es nur in Himmelreich.


Mehr zu Fee und ihrer Persönlichkeit erfährt ihr >hier<
Und den dritten und letzten Teil des Interviews findet ihr >hier<

Ich wünsche euch noch viel Spaß bei der Romancewoche! <3


Sonntag, 21. Mai 2017

[Rezension] Liza von Caro Line

»Herr Schuster«, begann er. »Die Auswertung des MRTs ergab, dass Sie in Ihrer Hüfte einen Tumor haben … Es besteht der Verdacht auf Knochenkrebs.«

Diese Schreckensdiagnose verändert das Leben der schwangeren Liza schlagartig. Täglich muss sie mit ansehen, wie sich der Zustand ihres Mannes verschlechtert und er letztlich den Kampf gegen den Krebs verliert. In ihrer tiefen Trauer macht sie eine Entdeckung, die sie nicht nur in Gefahr bringt, sondern auch über die Landesgrenze hinaus.

Wie soll man weiterleben, nachdem der geliebte Ehemann aus dem Leben gerissen wird? Was, wenn sich herausstellt, dass man ihn eigentlich gar nicht kannte? Und welche Rolle nimmt der Psychologe ein?

Eine dramatische Geschichte für Frauen und Männer, die in der heutigen Zeit nicht alltagsfremd ist.



Durch den Klappentext hatte ich ja echt einiges erwartet, aber das, dass Buch schon in den ersten Kapiteln mein Herz zerreißt, hätte ich nicht gedacht. Ich musste zwar nicht weinen, hatte aber dennoch das Gefühl das mein Herz in Scherben liegt und ich nicht mehr weiter Lesen kann.
Und trotzdem las ich weiter, da durch das Geschehene Spannung entstand, allein weil ich mich gefragt habe „Was geschieht als nächstes?“ und „Was für Folgen wird dies nun auf den Rest der Story haben?“. Also war ich wohl oder übel dazu gezwungen weiter zu lesen und zu riskieren, dass mein Herz noch mehr gebrochen wird.
Ich muss der Autorin dafür gratulieren, dass sie es trotz Erzählerperspektive, die oft etwas distanziert wirkt, mich Emotional mitreißt. Ich bin eigentlich ein totaler Verfechter dieser Perspektive und tu mich mit dem Anfang solcher Bücher schwer, aber bei diesem gar nicht. Sofort war ich im Geschehen drin, mitgenommen und hatte fast vergessen, dass es nicht in der Sicht von Liza geschrieben ist.
Das Buch enthält auch etwas ernstere Stellen, wo die Story dann mehr an einen Thriller ähnelt und nicht mehr an ein Drama. Der Übergang zwischen Drama und Thriller ist so locker, fluffig und leicht, dass ich  es kaum bemerkt habe, außer dass die Emotionen nun in Spannung umschwenkten.

Nebenhandlungen, die für diese Lektüre keine wichtige Rolle spielen, werden nur kurz angeschnitten während wichtige Handlung stränge bis ins kleinste Detail beschrieben werden. Aber eigentlich spielt das schon fast keine Rolle, genauso wie die Spannung die am Anfang aufgebaut wird, wenn man auf Amazon die Information zu diesem Buch liest. Denn genau diese Beschreibung ist der größte Spoiler, den ich je gesehen habe. Ich empfehle euch, wenn ihr die Story erleben und genießen wollt, liest nicht die Shop Seite! Anmerkung: Der Spoiler wird als wichtige Information gekennzeichnet.

Dass die Charaktere so authentisch und realistisch wirken, veränderte noch mal einiges in meiner Gefühlswelt, so habe ich einige male mit den Charakteren gelitten, gebangt und fast auch geweint.
Liza macht in ihren noch jungen Leben mehr durch, als gut für sie ist. Sie ist eine gebrochene aber dennoch starke Frau die durch Theos Hilfe versucht wieder ins Leben zu finden. Wenn man nun bedenkt und weiß, was sie mit gemacht hat, hat man echt Respekt vor ihr. Die eine oder andere Entscheidung habe ich von ihr nicht verstanden und war sehr wütend auf sie, aber sie hat trotzdem immer wieder gekämpft.
Ohne Theo, hätte sie all dies nicht Geschafft, denn auch wenn sie stark ist, brauchte sie einen Schubs in die richtige Richtung. Und allein deswegen liebe ich ihn. 

Der leichte und flüssige Schreibstil der Autorin, die Mischung aus Drama, Gewalt und reichlich Gefühlen und die wundervollen Charaktere machen dieses Buch zu einem meiner liebsten aus dem Booklounge Verlag, auch wenn es zurzeit das einzige ist, wenn nicht sogar mein liebstes. Ich kann es nur weiter empfehlen und normaler weiße würde es 5 von 5 Füchsen bekommen, würde mich dieser Spoiler nicht so sehr stören auch wenn es Menschen gibt die ohne diese Kennzeichnung dieses Buch nie lesen würden.

4 von 5 Füchsen.

Freitag, 12. Mai 2017

[Themenwoche Liza] Gewalt


Hallo meine lieben,
heute möchte ich zum fünften Tag  der Themenwoche zum Buch „Liza“ über Gewalt sprechen.

Gewalt ist ein ernst zu nehmendes Thema, nicht nur im Buch sondern auch im wahren Leben.Aber nicht nur das Thema wird im laufe der Themenwoche angesprochen sondern auch Krebs, deswegen empfehle ich euch von ganzen Herzen den Blogbeitrag morgen bei Dianas Buchwelt.
Am siebten Tag wird Tod/Trauer behandelt und dort gibt es die Chance auf den großen Hauptgewinn also aufjedenfall bei Büchertraum vorbei schauen. <3

Da ich schlecht darin bin, dieses Thema, objektiv zu behandeln habe ich mich dazu entschlossen mit Quellen zu Arbeiten. Ich dachte es würde mir leichter fallen, es mit meinen eigenen Worten zu formulieren aber daran bin ich leider kläglich gescheitert. Ich hoffe euch gefällt mein Beitrag trotzdem. 



Gewalt hat viele Gesichter. Sie kann verletzen und töten, sie kann beleidigen und ausgrenzen. Gewalt kann durch Tun - also durch Beißen, Kratzen und Schlagen - aber auch durch Worte geschehen. Gewalt kann sich gegen Menschen, aber auch gegen Tiere oder Sachen richten.
Gewalt geschieht nicht zufällig. Diejenigen, die Gewalt anwenden, tun dies absichtlich und wollen damit ein bestimmtes Ziel erreichen.
Für den, der Gewalt erleiden muss, ist Gewalt immer sehr schmerzhaft, nicht nur weil sie körperlich weh tut, sondern weil dabei auch die Seele verletzt wird. Deshalb darf Gewalt nicht geduldet werden.
Genieße
Psychische Gewalt

Seelische, auf emotionaler Ebene ausgeübte Gewalt ist schwerer zu identifizieren als körperliche Misshandlungen. Sie ist daher seltener Gegenstand der Forschung und öffentlicher Diskussion. Das Spektrum psychischer Gewalthandlungen ist jedoch sehr umfangreich, die Narben sind meist schwerer zu heilen als bei physischen Übergriffen.
  • Isolation und soziale Gewalt zielen darauf ab, die betroffene Person zu isolieren (z.B. durch ein Kontaktverbot zur Familie oder zu Freund/innen, das Einsperren zu Hause, das Absperren des Telefons usw.). Bei Kindern zählt zu diesem Bereich auch der Liebesentzug.
  • Drohungen, Nötigungen und Angstmachen sind häufige Formen von psychischer Gewalt. Auch die Androhung, Dritte zu verletzen (Verwandte, Haustiere, ...) wird eingesetzt, um bestimmte Ziele zu erreichen. Durch Drohungen und Angstmachen „erübrigt“ sich oft die Anwendung von physischer Gewalt, da die Angst davor bereits einschüchternd wirkt. Diese Strategien bedeuten vor allem für Frauen und Kinder ein Leben in Angst.
  • Beschimpfungen, Abwertungen und Diffamierungen dienen der Zerstörung des Selbstwertgefühls des Opfers und seiner/ihrer geistigen Gesundheit. Mit der Zeit wird der Glaube an den eigenen Wert, die Identität und die eigenen Empfindungen, an Rechte oder Wahlfreiheit, zerstört. Von dieser Gewaltform sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen.
  • Zu dieser Form der Gewalt gehört z.B. das Lächerlichmachen in der  Öffentlichkeit durch beleidigende und abfällige Äußerungen. Sehr häufig werden Behauptungen aufgestellt wie: die Frau sei verrückt oder psychisch krank, bilde sich etwas ein, sei selbstmordgefährdet, etc. Diese Äußerungen werden oft benutzt, um von den eigenen Taten abzulenken und die Frau „zum Problem zu machen“.
  • Belästigung und Terror. Gemeint sind z.B. ständige Anrufe, Anrufe mitten in der Nacht, Drohbriefe, Bespitzelung und Verfolgung am Arbeitsplatz und zu Hause („stalking“ genannt). Von diesen gewalttätigen Handlungen sind Frauen besonders betroffen.
(Quelle: gewaltinfo.at)

Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt bezeichnet körperlichesexuellepsychische und wirtschaftliche Gewalt bzw. Gewalttaten zwischen Menschen, die in einem Haushalt zusammen leben. Unter den Oberbegriff der häuslichen Gewalt fallen deshalb nicht nur Gewalt in Paarbeziehungen (vor, während und nach einer Trennung), sondern auch Gewalt gegen Kinder, Gewalt von Kindern gegenüber ihren Eltern, Gewalt zwischen Geschwistern und Gewalt gegen im Haushalt lebende ältere Menschen.

Neben den aggressiven Handlungen eines oder beider Beteiligten wird häusliche Gewalt also auch von folgenden Faktoren bestimmt:
  • Es besteht eine emotionale Bindung zwischen der Gewalt ausübenden Person und dem Opfer, welche auch mit einer räumlichen Trennung vorerst nicht beendet ist.
  • Die Gewalt wird in der Wohnung, im gemeinsamen Haushalt, d.h. im privaten Raum ausgeübt. Diese Tatsache hat Konsequenzen für das Sicherheitsgefühl des Opfers.
  • Die körperliche und/oder die psychische Integrität des Opfers wird durch die aggressive Handlung wiederholt verletzt.
  • Die Gewalt ausübende Person nutzt ein existierendes Machtgefälle zu seinem Opfer aus oder schafft ein solches, um es anschließend auszunutzen.

Da der Beitrag über Häusliche Gewalt zu lang werden würde, wenn ich auf die einzelnen Formen eingehe, empfehle ich dafür Wikipedia oder andere Quellen. 

(Quelle: Wikipedia)

Direkte Folgen von Misshandlung

Frauen in Misshandlungsbeziehung leben in einem permanenten Alarmzustand, insbesondere, wenn sie mit dem Misshandler unter einem Dach leben: es gibt keinen Ort, an dem sie „sicher“ sind. Betroffene neigen dazu, ihr Verhalten massiv zu kontrollieren, in dem ständigen Bemühen, den Misshandler nicht zu verärgern oder anderweitig zu Ausbrüchen beizutragen. Dieser Alarmzustand hat sowohl körperliche als auch seelische Auswirkungen.


Zu den häufigsten (psycho)somatischen/körperlichen Auswirkungen gehören:


  •     Herz- und Kreislaufprobleme
  •     Kopfschmerzen
  •     Magengeschwüre
  •     Verdauungsprobleme
  •     Unterleibsentzündungen
  •     Verspannungen/Rückenprobleme
  •     ein allgemein herabgesetzer Immunstatus, der zu einer erhöhten Anfälligkeit für Krankheiten führt

Zu den häufigsten psychischen Auswirkungen gehören:


  •     Depressionen
  •     Antriebslosigkeit
  •     Schlafstörungen und Alpträume
  •     Überspanntheit verbunden mit zunehmender Erschöpfung. Der permanente Alarmzustand kann zu einem Burn-Out-Syndrom führen.

Fortlaufende Misshandlung kann die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung entstehen lassen. Häufige Reaktionen auf derartige Traumata können sein: Schlafstörungen, extreme Gefühlsaufwallungen (unerklärliche Weinkrämpf, Wutanfälle), Depressionen, intensive Angst- oder Ohnmachtsgefühle ohne erklärlichen konkreten Auslöser.

(Quelle: re-empowerment)

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